Bienvenue au Château de la Roche-Guyon
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Willkommen beim Schloß von La Roche-Guyon

Das Schloss
Das Schloss
Dieses imposante Schloss an einen abrupten Kalkfelsen gelehnt, beherrscht seit dem Mittelalter eine Windung der Seine und erregt seit eh und je das Interesse des Besuchers.



Vom Burgfried (Donjon) bis zu den Ställen des 18.Jh., dem ersten Höhlenschloss bis zu den Gärten des Jahrhunderts der Aufklärung, von den Prunkräumen bis zu den Kasematten (unter Rommel geschaffen ) ist dieser Besitz ein wahrer Studienkurs in Architektur.










Eine uneinnehmbare Festung

Zu Beginn war das Schloss von La Roche Guyon (dem Feindesauge nicht sichtbar) mit einem weiten Panorama über das Seinetal, vollkommen  in den abrupten Felshang eingebaut, der die Hochebene beendet.
Der Herrensitz war Teil dieser Hochebene. Da der erstgeborene Sohn traditionsgemäß immer Guy genannt wurde, übertrug sich der Name auf den Ort  - la Roche Guyon.
Im Jahre 911 wurde der Vertrag von St. Clair sur Epte unterzeichnet und damit erlangte das Schloss seine militärische Rolle als Verteidiger der Grenze.
 
Mit den Auseinandersetzungen zwischen den Normannen und dem Reich der Franken verwandelte sich das Höhlenschloss  nach und nach in eine Festung.

Im 14. Jh. wurde am Fuss der Felswand eine durch einen Wall geschützte Burg gebaut. Schon seit dem 12.Jh. erhebt sich auf  der Kuppe ein solider Wehrturm der ebenfalls durch einen doppelten Wall geschützt und mit der Burg durch eine geheime, in den Felsen gegrabene Treppe verbunden ist. Seine strategische Position (er beherrscht  die Täler der Epte und der Seine)  verleiht ihm einen unschätzbaren strategischen Wert.


Von kriegerischen zu angenehmen Beschäftigungen

Nach dem Tod von Guy VI fällt das Schloss  in die Hände der Engländer. Zur Zeit der Renaissance kommt es zurück in die Familie der Silly, die die Burg vergrössern.
 Das Schloss vergisst seine kriegerische Vergangenheit und wird ein herrschaftlicher Sitz. Franz der I. und Heinrich der II. verweilen hier während ihrer Jagdpartien und Heinrich der IV. verschmäht es nicht der charmanten Schlossherrin den Hof zu machen ohne Erfolg, wie es scheint

Im 17. Jh. wird auf einer Anschüttung, die sich zwischen dem Schloss und dem Fluss befindet und  die kultivierbar ist, ein grosser Nutzgarten angelegt. Der dadurch entstandene Damm ist gleichzeitig ein Schutz gegen Überschwemmungen . Er schafft  Abstand zwischen dem Schloss und der Seine , deren Wasser im Mittelalter den  Burggraben  füllte.

La Roche Guyon im Zeitalter der Aufklärung   

Im 18. Jh. herrscht in La Roche Guyon der Geist der Aufklärung. Der Herzog  von La Rochefoucald und seine Tochter, die Herzogin von Enville unternehmen grosse. Umbauten. Ein monumentales Portal, Prunkställe, Terrassen  integrieren sich in die mittelalterliche   Festung.  Philosophen, Wissenschaftler wie Turgot, Condorcet, Young versammeln sich im grossen Salon, in der Bibliothek oder in dem kleinen Theater dem geheimen  Juwel des Schlosses. Im Süd-Ost Turm wird ein Observatorium installiert. Im Dorf  werden  eine moderne Wasserversorgung, eine Ziegelei, eine Baumwollweberei geschaffen... Der Nutzgarten des 12.Jh. wird  unter dem Einfluss der naturwissenschaftlichen Ideen in einen Gemüse- und Obstgarten umgewandelt und erstreckt sich über ungefähr vier Hektar. Er wird gleichzeitig zu einem wichtigen Element der ornamentalen Komposition des Besitzes.

La Roche Guyon ist auf dem Höhepunkt dieser Entwicklung und wird ein Zentrum der Reflexion. Die Philosophie der Aufklärung wird hier in die Praxis umgesetzt, wobei der Humanismus der Herrscher dem Dorf und seiner Umgebung zu Gute kommt.


Vom XIX Jh. bis in die heutigen Tage  

Im 19.Jh. erbt der herzogliche Abt  von Rohan den Besitz. Er gestaltet die ursprüngliche in den Felsen gegrabene Kapelle um und gibt ihr die heutige Form.Jetzt sind die Besucher Dichter wie Victor Hugo, Lamartine und Montalembert.

Im Jahre 1829 wird er Kardinal von Besancon und verkauft seine Erbschaft an seinen Cousin Franz XIII .von La Rochefoucauld.
Im Februar 1944 kommt es zu einer kurzen Rückkehr der militärischen  Bestimmung. Feldmarschall Rommel richtet sich mit seinem Generalsstab im Schloss ein. Während seines Aufenthaltes werden die Kasematten unter Geheimhaltung  in den Felsen gegraben.

In den 50ziger Jahren hat  Edgar P. Jacobs das Dorf und das Schloss von La  Roche Guyon für eine Episode eines Blake & Mortimerbuches  “ Die teuflische Falle “ gewählt.
Der Zeitspannenmesser in den “ Boves “ (natürliche Felsgrotten) des Schlosses ist eine szenische Inszenierung dieser comic strip.


Im Jahre 2004 wird la Roche Guyon eine öffentliche Institution der kulturellen Zusammenarbeit. Das Projekt entwickelt die Förderung der Geschichte, Literatur, Architektur und die Landschaft.


http://de.wikipedia.org/wiki/La_Roche-Guyon

http://de.wikipedia=Schloss_La_Roche-Guyon

http://maps.google.de

 

 


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